Hans Achermann: Ineffizient und unsicher

Hans Achermann: Ineffizient und unsicher

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger,

Für mich gibt es nur ein NEIN zum Energiegesetz am 21. Mai 2017. Warum?

Ein Stromversorgungssystem basierend auf den wetterabhängigen Erneuerbaren Wind und Sonne braucht immer ein hundertprozentiges Back-up System aus fossilen, CO2-emittierenden Quellen. Gemäss Energiegesetz wird dieses zweite Versorgungssystem entweder aus Importen von Gas- und/oder Kohlestrom (Importe aus Kernkraftwerken wären unredlich, wenn man die eigenen KKW abstellt) oder aus in der Schweiz zu bauenden grossen Gaskombikraftwerken (bis zu 5000 MW, entsprechend 5 fossile Kraftwerke der Grösse von Gösgen) sichergestellt.

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Dass es ein Reserve-System braucht, das praktisch 100% der fehlenden Leistung bzw. des fehlenden Stroms abdecken kann, zeigt die Erfahrung vom vergangenen Winterhalbjahr 2016/17. Während der Zeit der Dunkelflauten, als fast kein Wind wehte und die Sonne nicht schien, produzierten diese wetterabhängigen Erneuerbaren praktisch keinen Strom mehr. Also braucht es dieses hundertprozentige Reservesystem.

Die über Jahrzehnte bewährte, für sich allein funktionierende Kernenergie wird durch die Energiestrategie 2050 schrittweise ausgemustert. Sie soll durch zwei Systeme – ein wetterabhängiges erneuerbares und ein fossiles - ersetzt werden. Dabei ist in diesem Fall offensichtlich, dass zwei Systeme weniger effizient sind als ein einziges. Effizienz: quo vadis?! Es ist ebenso offensichtlich, dass das fast CO2-freie System der Kernenergie weniger CO2 emittiert als die zwei neuen Systeme, von welchen eines gar ein fossiles System sein wird. Pariser Abkommen zur CO2-Reduktion - Adieu!

Damit nicht genug: Energieimporten haften immer besondere Risiken an, egal ob Stromimporten oder Importen von Gas für Gaskombikraftwerke. Mit beiden nimmt die ohnehin schon hohe Energieimportabhängigkeit der Schweiz noch zu. Importe machen erpressbar. Denn wer garantiert, dass sie bei Bedarf auf Nachfrage über Jahre und Jahrzehnte auch wirklich verfügbar sind? Und wer garantiert, dass die ausländischen Höchstspannungsnetze (Windstrom soll von der Nord/Ostsee über fast 1000km nach der Schweiz transportiert werden) genügend ausgebaut sind, dass der Importstrom bezahlbar ist, dass technische oder politische Rahmenbedingungen ausreichenden Importe nicht im Wege stehen?

Wer die Erfahrungen des letzten Winters analysiert und die Warnungen der ElCom betreffend die zukünftige Stromversorgungs-Sicherheit der Schweiz ernst nimmt, der muss am 21. Mai 2017 NEIN stimmen!

Hans Achermann

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Gute Analyse Wie sieht ihre Lösung aus?

Guten Tag Herr Achermann
Mit der Analyse sitimme ich mit Ihnen absolut überein. Wie sieht ihre Lösung aus. Wir haben sie inzwischen gebaut. 90% weniger CO2, 40% weniger Strom, Blackout sicher. Zur Zeit suchen wir Dörfer ind Industriebetrieb, bei den wir die gleichen Lösunge bauen können. Die Finazierung können wir auch gleich anbieten.
Warum erklären alle immer was nicht geht, haben aber selbst keine Lösungen.die sie ohne den Staat umsetzen können.
Freundliche Grüsse
Urs Anton Löpfe

Guten Tag Herr Achermann Mit der Analyse sitimme ich mit Ihnen absolut überein. Wie sieht ihre Lösung aus. Wir haben sie inzwischen gebaut. 90% weniger CO2, 40% weniger Strom, Blackout sicher. Zur Zeit suchen wir Dörfer ind Industriebetrieb, bei den wir die gleichen Lösunge bauen können. Die Finazierung können wir auch gleich anbieten. Warum erklären alle immer was nicht geht, haben aber selbst keine Lösungen.die sie ohne den Staat umsetzen können. Freundliche Grüsse Urs Anton Löpfe
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