Homo sapiens - Sündenfall oder Hoffnung? - Teil 3: Nahrung für sieben Milliarden

Homo sapiens - Sündenfall oder Hoffnung? - Teil 3: Nahrung für sieben Milliarden

Sir Thomas R. Malthus und seine Nachfolger liegen bisher falsch.

1798 veröffentlichte der britische Ökonom und Geistliche Thomas Robert Malthus seinen folgenreichen „Essay on the Principle of Population" - Abhandlung über das Bevölkerungsgesetz. Er glaubte, ein Naturgesetz gefunden zu haben: Die Bevölkerung wächst exponentiell, die Lebensmittelproduktion aber nur linear. Aus damaliger Sicht verständlich schloss er, dass die Landwirtschaft nie imstande sei, eine rasch zunehmende Zahl von Menschen zu ernähren. Mit dieser Angst liegt Malthus am Beginn einer seither nicht mehr abbrechenden Kette von Autoren, die davor gewarnt haben, dass eine wachsende Bevölkerung wegen ungenügenden Ressourcen zu einer Katastrophe führen müsse. Er und seine Nachfolger liegen bisher aber falsch.

Genügend zu essen zu haben, ist ein vitales Grundbedürfnis der Menschen. Verfolgt man unter diesem Aspekt die Geschichte des Homo sapiens, so fällt eine Wegmarke besonders auf. Nach dem Ende der letzten Zwischeneiszeit, vor 12 000 Jahren, wurden die Menschen durch eine starke Klimaerwärmung dazu gezwungen, ihr bisheriges Jäger- und Sammler-Dasein zugunsten einer neuen Lebensweise aufzugeben: Sie begannen Äcker zu bebauen und Nutztiere zu halten, sie wurden Bauern und Hirten.

Diese als „Neolithische Revolution" bezeichnete Umwälzung hatte weitreichende Konsequenzen. Die bisherige Natur wurde nach und nach in eine vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft umgebildet. Anstelle von wild wachsenden Beeren und frei herumschweifenden Wildtieren traten Zuchtpflanzen und Haustiere. Das nomadische Herumziehen in kleinen Gruppen wurde abgelöst durch Sesshaftigkeit mit eigenem Land. Das Bearbeiten der Böden, Bewässern, Jäten, Säen und Ernten war hartes tägliches Brot. Aber mit dieser Arbeitsweise gelang es zum ersten Mal Produktionsüberschüsse zu erzeugen. Und dies war die Voraussetzung für einen immer mehr sich ausbreitenden Städtebau, im Verbund mit zunehmendem Handel.

Über Jahrtausende war seither dieses anstrengende Bauerndasein das Los der meisten Menschen. Und zu keiner Zeit war man sicher, ob nicht Trockenheit, Kälte, Stürme, Überschwemmungen oder ein Krieg die Ernte zunichte machte. Hungersnöte waren eine ständig drohende Plage. Daran änderte sich bis in die Zeit von Malthus wenig. Erst mit den Umwälzungen der im 19. Jahrhundert einsetzenden „Industriellen Revolution" veränderte sich dies grundlegend. Wie war es möglich, dass die rasch wachsende Masse von Industriearbeitern genügend zu essen bekam? 

Lesen Sie die Antwort auf diese Frage und den gesamten Beitrag auf der Internetseite des Deutschen Arbeitgeberverbandes
https://deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2017/2017_12_04_dav_aktuelles_homosapiens_03.html

oder in meinem Blog "Schlumpf-Argumente"
https://www.schlumpf-argumente.ch/homo-sapiens-suendenfall-oder-hoffnung-teil-3-nahrung-fuer-sieben-milliarden/

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