Gleiches mit Gleichem vergleichen

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https://bazonline.ch/wissen/technik/das-problem-mit-dem-flatterstrom/story/28009268

Wirtschaftsethik und Energieökonomie
Fake News des BFE
 
Gäste - Guntram Rehsche am 01.02.2019
Erneuerbare Energien haben zweifellos einen grossen Wert!

Das Bemühen des Ökonomen Silvio Borner, den erneuerbaren Energien jeglichen Wert abzusprechen, ist wirklich bemühend. Seinen Argumenten steht erstens die Ökonomie selbst entgegen: Unterdessen wird in aller Welt jährlich über 300 Milliarden US-$ in Erneuerbare investiert, in vielen Fällen von namhaften Kapitalisten wie etwa Warren Buffet oder internationalen Firmen wie Ikea, Google - und nicht zuletzt Migros. Will da einer glaubhaft behaupten, solche Investments seien sinnlos.

Aber auch energiepolitisch und auf die Schweiz bezogen sind Borners Argumente schlicht und einfach falsch - oder wie er es so schön ausdrückt fake news: Das gilt erstens für Solarstrom, der im Eigenverbrauch genutzt werden kann, neben dem Haushalt zb im Kühl-/Lagerhaus der Migros, die die Energie eben genau dann braucht, wenn auch die Sonne scheint. Zweitens gilt die Feststellung für jenen Solar- (oder Wind) -strom, der in die allg. Menge des Stroms eingeht und Defizite irgendwo ausgleicht (was zugegebenermassen weniger bei grossen Mengen von Solarstrom gilt - davon sind wir in der Schweiz aber noch weit entfernt). Drittens gilt die Feststellung nicht, wenn der Strom dezentral gespeichert wird. Nach Angaben der Fachhochschule Burgdorf würde etwa ein voll elektrifizierter Autopark mit seinen Batterien den gesamten Strombedarf von 1-2 Tagen decken. Sodann verfügt die Schweiz bereits über Speichermöglichkeiten, deren Eignung für die Erneuerbaren zwar noch weiter erforscht werden muss, aber nicht a priori auszuschliessen ist.

Und in einer Hinsicht hat Borner sicher recht: in ökologischer Sicht sind fossile und erneuerbare Energien wirklich nicht zu vergleichen - der Vorteil letzterer ist ungleich grösser!

Das Bemühen des Ökonomen Silvio Borner, den erneuerbaren Energien jeglichen Wert abzusprechen, ist wirklich bemühend. Seinen Argumenten steht erstens die Ökonomie selbst entgegen: Unterdessen wird in aller Welt jährlich über 300 Milliarden US-$ in Erneuerbare investiert, in vielen Fällen von namhaften Kapitalisten wie etwa Warren Buffet oder internationalen Firmen wie Ikea, Google - und nicht zuletzt Migros. Will da einer glaubhaft behaupten, solche Investments seien sinnlos. Aber auch energiepolitisch und auf die Schweiz bezogen sind Borners Argumente schlicht und einfach falsch - oder wie er es so schön ausdrückt fake news: Das gilt erstens für Solarstrom, der im Eigenverbrauch genutzt werden kann, neben dem Haushalt zb im Kühl-/Lagerhaus der Migros, die die Energie eben genau dann braucht, wenn auch die Sonne scheint. Zweitens gilt die Feststellung für jenen Solar- (oder Wind) -strom, der in die allg. Menge des Stroms eingeht und Defizite irgendwo ausgleicht (was zugegebenermassen weniger bei grossen Mengen von Solarstrom gilt - davon sind wir in der Schweiz aber noch weit entfernt). Drittens gilt die Feststellung nicht, wenn der Strom dezentral gespeichert wird. Nach Angaben der Fachhochschule Burgdorf würde etwa ein voll elektrifizierter Autopark mit seinen Batterien den gesamten Strombedarf von 1-2 Tagen decken. Sodann verfügt die Schweiz bereits über Speichermöglichkeiten, deren Eignung für die Erneuerbaren zwar noch weiter erforscht werden muss, aber nicht a priori auszuschliessen ist. Und in einer Hinsicht hat Borner sicher recht: in ökologischer Sicht sind fossile und erneuerbare Energien wirklich nicht zu vergleichen - der Vorteil letzterer ist ungleich grösser!
Markus Saurer am 02.02.2019

Streichen Sie jegliche Beihilfen. Wenn dann noch jemand invesitert, dann haben die betreffenden Anlagen einen Wert... vermutlich (wenn sich der Invetor nicht täuscht).

Lieber Herr Rehsche, ich weiss es zwar zu schätzen, dass Sie unseren CCN-Blog aufmerksam verfolgen und kommentieren. Nur: Rein logisch geht es nicht, wenn Sie Argumente, die wir hier mit technischen und ökonomischen Einwänden zerzausen, wiederum mit ebendiesen (zerzausten) Argumenten bekräftigen wollen. Das widerspricht jeglicher Logik. Wenn schon müssten Sie unsere technischen und ökonomischen Einwände als falsch, inadäquat oder irrelevant entlarven.

Viel Glück beim nächsten Versuch.
Mit besten Grüssen, M.S.

Streichen Sie jegliche Beihilfen. Wenn dann noch jemand invesitert, dann haben die betreffenden Anlagen einen Wert... vermutlich (wenn sich der Invetor nicht täuscht). Lieber Herr Rehsche, ich weiss es zwar zu schätzen, dass Sie unseren CCN-Blog aufmerksam verfolgen und kommentieren. Nur: Rein logisch geht es nicht, wenn Sie Argumente, die wir hier mit technischen und ökonomischen Einwänden zerzausen, wiederum mit ebendiesen (zerzausten) Argumenten bekräftigen wollen. Das widerspricht jeglicher Logik. Wenn schon müssten Sie unsere technischen und ökonomischen Einwände als falsch, inadäquat oder irrelevant entlarven. Viel Glück beim nächsten Versuch. Mit besten Grüssen, M.S.
Gäste - Guntram Rehsche am 03.02.2019
Keine Beihilfen für niemanden!

Dann streichen Sie mal alle AKW, weltweit wie auch hierzulande! Und durchaus bedenkenswert und typisch, dass Sie Ihre Argumente als technisch und ökonomisch erachten, jene der Gegenseite aber als nichtig und unlogisch. Dabei bin ich ja wohl nicht der Einzige der so argumentiert. Meine sogar, Sie befinden sich in einer deutlichen Minderheit.

Dann streichen Sie mal alle AKW, weltweit wie auch hierzulande! Und durchaus bedenkenswert und typisch, dass Sie Ihre Argumente als technisch und ökonomisch erachten, jene der Gegenseite aber als nichtig und unlogisch. Dabei bin ich ja wohl nicht der Einzige der so argumentiert. Meine sogar, Sie befinden sich in einer deutlichen Minderheit.
Schuster, bleibt bei Euren Leisten!!

Die Bemühungen des Ökonomen Guntram Rehsche,, Meinungen des Ökonomen Silvio Borner, welche dieser gar nicht geäussert hat, zu widerlegen, sind wirklich bemühend:
1) Borner hat den Erneuerbaren keineswegs jeglichen Wert abgesprochen, sondern lediglich festgestellt, dass die Erneuerbaren den fossilen Energien bezüglich der saisonalen Stromversorgung nicht gleichwertig sind.
2) Den ökologischen Wert der Erneuerbaren hat Borner leider gar nicht gewürdigt: Jede Kilowattstunde aus Erneuerbaren., welche ins Netz geht, verdrängt zeitnah eine Kilowattstunde Fossilstrom, welche dann später sogar unseren Urenkeln und sogar im Winter noch zur Verfügung steht!!
Solange wir Fossilstrom konsumieren, leben wir von der Substanz!
3) Für die vollständige Verdrängung des Fossilstroms aus dem Netz stehen beim heutigen und absehbaren Stand der Technik nur die Wasserkraft und der Atomstrom zur Verfügung..
Die Wasserkraft ist aber schon heute voll ausgelastet und wegen der unabdingbar notwendigen Restwassermengen steht im Sommer, wenn die Sonne scheint, zu wenig zusätzliches Pumpwasser zur Verfügung, man müsste dieses Wasser zudem immer dann, wenn Hochwasser das Land überflutet, wieder zusätzlich durch die Turbinen talwärts fliessen lassen. Man müsste also bei Hochwasser ein Fahrverbot für Elektroautos verfügen. (Wegen energetischem Aquaplaning.)
4) Hinzu kommt, dass Strom aus Erneuerbaren wegen des im Vergleich zu Atom- oder Fossilstrom mickrigen Erntefaktors sogar als Flatterstrom zu teurer ist, so dass der Verbrauch oder die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren nur mit massiven Subventionen oder durch noch massivere Besteuerung des Fossilstroms "ökonomisch" wird.
5) Diese Überlegungen gelten auch dann, wenn der anthropogene Klimaschwindel überstanden ist Sofern der Klimawandel tatsächlich anthropogen wäre, würde dieser bei einem sofortigen totalen Verzicht der Schweiz auf fossile Energie bis 2050 lediglich um 11 Tage verzögert.
6) Wir können so oder so unseren Nachkommen nur durch Schaffung einer energieeffizienten Infrastruktur dienen. Statt die Schule zu schwänzen, sollten die lieben Kleinen also subito die Matura machen, damit sie alsbald an der ETH dem neuen Privatdozenten für neue umweltfreundliche Technologien zuhören dürfen:
Wer mit 15 Jahren nicht grün ist, hat kein Herz.
Wer mit 51 Jahren immer noch grün ist, hat keinen Verstand.



Die Bemühungen des Ökonomen Guntram Rehsche,, Meinungen des Ökonomen Silvio Borner, welche dieser gar nicht geäussert hat, zu widerlegen, sind wirklich bemühend: 1) Borner hat den Erneuerbaren keineswegs jeglichen Wert abgesprochen, sondern lediglich festgestellt, dass die Erneuerbaren den fossilen Energien bezüglich der saisonalen Stromversorgung nicht gleichwertig sind. 2) Den ökologischen Wert der Erneuerbaren hat Borner leider gar nicht gewürdigt: Jede Kilowattstunde aus Erneuerbaren., welche ins Netz geht, verdrängt zeitnah eine Kilowattstunde Fossilstrom, welche dann später sogar unseren Urenkeln und sogar im Winter noch zur Verfügung steht!! Solange wir Fossilstrom konsumieren, leben wir von der Substanz! 3) Für die vollständige Verdrängung des Fossilstroms aus dem Netz stehen beim heutigen und absehbaren Stand der Technik nur die Wasserkraft und der Atomstrom zur Verfügung.. Die Wasserkraft ist aber schon heute voll ausgelastet und wegen der unabdingbar notwendigen Restwassermengen steht im Sommer, wenn die Sonne scheint, zu wenig zusätzliches Pumpwasser zur Verfügung, man müsste dieses Wasser zudem immer dann, wenn Hochwasser das Land überflutet, wieder zusätzlich durch die Turbinen talwärts fliessen lassen. Man müsste also bei Hochwasser ein Fahrverbot für Elektroautos verfügen. (Wegen energetischem Aquaplaning.) 4) Hinzu kommt, dass Strom aus Erneuerbaren wegen des im Vergleich zu Atom- oder Fossilstrom mickrigen Erntefaktors sogar als Flatterstrom zu teurer ist, so dass der Verbrauch oder die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren nur mit massiven Subventionen oder durch noch massivere Besteuerung des Fossilstroms "ökonomisch" wird. 5) Diese Überlegungen gelten auch dann, wenn der anthropogene Klimaschwindel überstanden ist Sofern der Klimawandel tatsächlich anthropogen wäre, würde dieser bei einem sofortigen totalen Verzicht der Schweiz auf fossile Energie bis 2050 lediglich um 11 Tage verzögert. 6) Wir können so oder so unseren Nachkommen nur durch Schaffung einer energieeffizienten Infrastruktur dienen. Statt die Schule zu schwänzen, sollten die lieben Kleinen also subito die Matura machen, damit sie alsbald an der ETH dem neuen Privatdozenten für neue umweltfreundliche Technologien zuhören dürfen: Wer mit 15 Jahren nicht grün ist, hat kein Herz. Wer mit 51 Jahren immer noch grün ist, hat keinen Verstand.
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