Das Gebäudeprogramm: eine gute Sache?

Das Gebäudeprogramm: eine gute Sache?

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Und hier die zwei Kommentare, die im Magazin abgegeben wurden:


Silvio Borner sagt:
12. September 2019 um 12:25

Als erfahrener Professor für Volkswirtschaft äussere ich mich nur zu den unsäglichen Aussagen über die positiven volkswirtschaftlichen Nebeneffekte: zusätzliche 2000 Vollzeitstellen und 75 Mio Einkommen.Dr. Häring und ich haben berechnet, dass im Gebäudeprogramm von BL eine Tonne vermiedenes C02 den Steuerzahler ca. 260 Fr. kostete. Jeder Erstsemestrige hat bei mir gelernt, dass man jeden Fr. nur einmal ausgeben kann und es auf die OPPORTUNITÄTSKOSTEN ankommt. Durch unsere viel zu teure Energiepolitik verschwinden wohl schon heute mehr als 2000 hochproduktive Stellen im Exportsektor. Oder wie wär's mit 20 000 Vollzeit-Stellen für das Holzsammeln, um klimafreundlich zu heizen? Fehlallokationen mindern die Produktivität und den Wohlstand. Zudem ist der Fokus auf die inländische Beschäftigung bzw. Wertschöpfung schlimmer als Trump's Devise AMERICA FIRST. Durch die Produktionsverlagerung importieren wir schnell mehr „graue Energie" als wir überteuert in der Schweiz einsparen (sog. Leakage-Effekt).


Werner Plüss sagt:
12. September 2019 um 16:40

Wie ich beim eigenen Haus renovieren feststellen kann, sind Arbeiter, importiert von ganz Europa, damit beschäftigt, importiertes Dämmmaterial, importierte Befestigungstechnik, auch importiertes Holz, mit importierten Werkzeugen zu verarbeiten.Hoffen wir die Pharma, Chemie und der verschmähte Rohstoffhandel laufen noch weiter auf Volldampf (die anderen Sektoren hüsteln ja schon anständig) damit wenigstens jemand dieses grandiose, nationale Verlustgeschäft mit Exporten und HQ Einkünften wieder wettmachen kann.NB all diese ‚Sanierungen' ohne auch nur den geringsten Einfluss aufs Weltklima, die Pariser 1,5 oder 2 Grad… Aber wir sind ja Vorbild – bis zum Bankrott – und die Chinesen lachen sich krumm, mit ihren 300 bis 500 geplanten, neuen Kohlekraftwerken, zusätzlich mehr CO2 Ausstoss als ganz Deutschland.Man längt sich schon an den Kopf und fragt goht's no?

Another View of Energy Growth
S’endetter pour le renouvelable
 
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