Wohlstand erhalten?

Wohlstand erhalten?

Gemäss Nationalrat Ruedi Noser seien die Technologien für eine Dekarbonisierung vorhanden um unseren Wohlstand zu sichern (WeWo vom 3.7.19). Das zeugt von einer völligen Unkenntnis vom Stand der Technik und einer völligen Unkenntnis physikalischer Grundlagen. Dekarbonisierung ist tatsächlich die Jahrhundertaufgabe. Doch dann muss man an einer FDP Delegiertenversammlung auch den Mut haben das Thema Kernenergie anzusprechen. Alles andere ist Opportunismus und hat mit liberalen Werten und einer staatstragenden Partei nicht mehr das Geringste zu tun. 

Das Energieflussdiagramm in der neu erschienen Schweizerischen Energiestatistik 2018 zeigt eine komplett andere Realität:


Disput zum "Green New Deal der FDP"
Clima, una petizione controcorrente: 90 italienisc...
 
Herr Moser leidet am Münchhausen-Syndrom:

Zum Weltwoche-Beitrag des Herrn Noser habe ich am 9..7.19 um 17h in der Weltwoche wie folgt gebloggt:

Herr Moser behauptet, es gäbe schon heute Technologien und Produkte, die fossile Energieträger vollständig ersetzen. Der Leser soll meinen, es handle sich dabei beispielsweise um mit Solar- oder Windstrom angetriebene Autos oder Wärmepumpen, während Mosers Behauptung nur für Autos und Wärmepumpen zutrifft, die mit Atomstrom gebaut und betrieben werden. Sofern das Stromnetz Kohlestrom enthält, werden diese Produkte aber mit diesem «Grenzstrom» betrieben. Moser leidet offensichtlich am Münchhausen-Syndrom: Dieser Baron konnte sich bekanntlich selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen.
Dieser Blogbeitrag ist bis heute, 10.7.19, um 10h noch nicht veröffentlicht!

Zum Weltwoche-Beitrag des Herrn Noser habe ich am 9..7.19 um 17h in der Weltwoche wie folgt gebloggt: Herr Moser behauptet, es gäbe schon heute Technologien und Produkte, die fossile Energieträger vollständig ersetzen. Der Leser soll meinen, es handle sich dabei beispielsweise um mit Solar- oder Windstrom angetriebene Autos oder Wärmepumpen, während Mosers Behauptung nur für Autos und Wärmepumpen zutrifft, die mit Atomstrom gebaut und betrieben werden. Sofern das Stromnetz Kohlestrom enthält, werden diese Produkte aber mit diesem «Grenzstrom» betrieben. Moser leidet offensichtlich am Münchhausen-Syndrom: Dieser Baron konnte sich bekanntlich selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Dieser Blogbeitrag ist bis heute, 10.7.19, um 10h noch nicht veröffentlicht!
Gäste - Egidius am 10.07.2019
was jetzt?

Heisst er jetzt Moser oder Noser? Wie dem auch sei: nicht alle Schweizer*Innen (oder heisst es jetzt "Schweizende") sind so reich wie der Noser

Heisst er jetzt Moser oder Noser? Wie dem auch sei: nicht alle Schweizer*Innen (oder heisst es jetzt "Schweizende") sind so reich wie der Noser
Gäste - Philippe Huber am 11.07.2019
Ein Bild sagt immer mehr als 1000 Worte, danke

das ist tatsächlich eine Herkules Aufgabe, die es in sich hat! Und die Politik weiss es auch, aber traut sich nicht, wie immer, die ganze Wahrheit zu sagen. 2050 ist für die meistens von uns weit weg und auf Wohlstand wollen die wenigsten freiwillig verzichten. Wir werden sehen, ob die demonstrierende Jugend dazu bereit ist. Spätestens in 1000 Jahren wird es aber Alternativen zu Erdöl, Erdgas und Kohle geben müssen.

das ist tatsächlich eine Herkules Aufgabe, die es in sich hat! Und die Politik weiss es auch, aber traut sich nicht, wie immer, die ganze Wahrheit zu sagen. 2050 ist für die meistens von uns weit weg und auf Wohlstand wollen die wenigsten freiwillig verzichten. Wir werden sehen, ob die demonstrierende Jugend dazu bereit ist. Spätestens in 1000 Jahren wird es aber Alternativen zu Erdöl, Erdgas und Kohle geben müssen.
Gäste - van Laer Walter am 11.07.2019

"Delegiertenversammlung auch den Mut haben das Thema Kernenergie anzusprechen. Alles andere ist Opportunismus und hat mit liberalen Werten und einer staatstragenden Partei nicht mehr das Geringste zu tun. "
Leider haben Sie recht. ! ( Ein langjähriges FDP Mitglied

"Delegiertenversammlung auch den Mut haben das Thema Kernenergie anzusprechen. Alles andere ist Opportunismus und hat mit liberalen Werten und einer staatstragenden Partei nicht mehr das Geringste zu tun. " Leider haben Sie recht. ! ( Ein langjähriges FDP Mitglied
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Di. 17. Sep. 2019

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